Huflattich - Tussilago farfara

Wildkräuter – Huflattich

Huflattich – Tussilago farfara

Pflanzenmerkmale: der Huflattich – Tussilago farfara gehört, wie der Name schon sagt zu der Gattung Tussilago aus der Familie der Korbblütler. Eine mehrjährige Staude mit einer Wuchshöhe von 5-20 cm hoch. Der Stängel ist zur Blütezeit mit rotbraunen Schuppen besetzt. Seine Blätter (leider kein Bild vorhanden) erscheinen erst nach der Blüte. Sie sind lang gestielt, haben eine leicht rundliche Herzform und sind unregelmäßig gezähnt, sowie mit einem weißen Haarfilz überzogen sind. Der Blütenkopf ist gelb und ähnelt zumindest in Bezug auf die Blütenblätter dem Löwenzahn. Wobei die beiden ansonsten nichts gar nichts gemeinsam haben.

Die kräuterkundigen des Altertums hatten es damals ja nur mit Latein, wenn es rund um die Themen wie Heil- und Wildkräuter, sowie die Heilkunst ging. Das Wort Tussilago ist vom lateinischen Tussis abgeleitet und bedeutet im weiteren Sinn der Husten.

Näheres über den Huflattich – Tussilago farfara

Verwechslung mit anderen Pflanzen: kann eventuell mit der schwach giftigen Pestwurz verwechselt werden, deren Blätter allerdings größer und auch deutlich gezähnt sind.
Blütezeit je nach Region: zwischen Februar und April
Fundort: der Huflattich ist meist in Mengen an Bach- und Flussufern, ebenso wie an Weg- und auch Feldrändern, sowie Brachland zu finden.

Verwendung: die noch jungen und herb-würzigen Blätter eignen sich fein geschnitten nach der Blüte für Gemüse, Salate und Suppen. Die Blütenköpfe schmecken süßlich-aromatisch und eignen sich für Tee. Außerdem findet der Huflattich auch noch Verwendung in Salben

Huflattich als Tee (bekannt bei Bronchitis)

Aufguss für einen Tee: 1-2 Teelöffel Blüten und/oder auch die Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, etwas ziehen lassen. 3-4x täglich eine Tasse mit Honig gesüßt und möglichst noch warm trinken.

Wichtiger Hinweis: da der Huflattich teils auch Pyrrolizidinalkaloide (abgekürzt PA) enthält, sollte ihn man nur gelegentlich verzehren. Wer sich unsicher ist oder kein gutes Bauchgefühl dabei hat, der sollte bitte besser komplett auf den Huflattich verzichten. Während einer Schwangerschaft und der Stillzeit sollte man den Huflattich gar nicht verwenden.

Das Bild mit den Blättern des Huflattich werde ich noch nachträglich einfügen. Im Augenblick stehen sie leider noch nicht für ein Foto zur Verfügung – ist im Moment einfach noch etwas zu früh dafür.  ツ

Wie steht es bei Dir um die Nutzung der verschiedenen Wildkräuter?
Warst Du schon einmal bei einer Kräuterwanderung dabei?

Falls Du noch Fragen hast, kannst Du mich gerne anschreiben!
Ansonsten alles Liebe für DICH,
Lill ♥

Weitere Beiträge die Dir gefallen könnten:

2 Replies to “Wildkräuter – Huflattich”

  1. Kräuterwanderung hab ich noch nicht gemacht, aber bestimmt ganz spannend. Selber nutze ich nur Pferfferminze und Waldmeister aus dem Garten, das liegt zum einen da dran, das wir soviel gar nicht haben und ich einfach vieles auch nicht mag.
    Lieben Gruß, Michéle

    1. Liebe Michéle,
      was das 'nicht mögen' angeht, liegt es meist an den vorhandenen Bitterstoffen in den Pflanzen. Es gibt viele, die diesen bitteren Geschmack nicht mögen. Könnte das bei dir der Grund sein?

      Alles Liebe, Lill ♥

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Top