Rezept Baerlauchsalz

{Rezept} – selbst gemachtes Bärlauchsalz

Rezept – selbst gemachtes Bärlauchsalz

Leider bin ich mit diesem Rezept für selbst gemachtes Bärlauchsalz etwas spät dran, doch dieser heutige Post darüber, ist bei mir einfach etwas in Vergessenheit geraten. Immer wieder hat sich ein anderen Post vorgedrängelt *lach*.

Im letzten Jahr habe ich den Bärlauch noch selbst gesammelt und Öl, Essig und eine Pesto aus ihm gemacht. Dieses Jahr hat meine Faulheit gesiegt, doch hatte ich das große Glück, dass meine Freundin mir den Bärlauch mitgebracht hat.

Wer Bärlauch selber sammelt, sollte sich wirklich auskennen und sicher sein! Hier kann es zu Verwechslungen mit dem Aronstab, dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen kommen. Die Bärlauchzeit liegt zwischen März und Mai, je nach Region kann es stark variieren.

Baerlauchsalz mit rosa Himalayasalz

Zutaten für das Bärlauchsalz

  • 120 g frischer Bärlauch
  • 500 g grobes Himalayasalz (oder auch jedes andere Salz)
  • Ich persönlich nehme gerne das grobe Himalayasalz, weil es für mich besser zum dosieren ist und auch schöner aussieht. Doch im Grunde kann man jedes Salz dafür verwenden – jedem, ganz wie es beliebt.

    Zubereitung des Bärlauchsalz

    Die Bärlauchblätter unter kaltem Wasser abwaschen und danach alle Blätter gut trocken tupfen. Die Bärlauchstängel werden abgeschnitten, da sie das Salz etwas bitterer machen würden.

    Anschließend den Bärlauch mit einem scharfen Messer kleinschneiden und mit etwas von dem Salz in einen Mixer (oder Pürierstab) geben und zu einem Art Brei verarbeiten. Nach und nach das restliche Salz hinzufügen. So lange das ganze mixen, bis sich der Bärlauch und das Salz gut verbunden haben.

    Nun ein Backblech mit Backpapier belegen und das Bärlauchsalz gleichmäßig auf diesem verteilen. Anschließend das Backblech in die mittlere Schiene des Backofens schieben und die Temperatur auf 50 bis etwa 60 Grad einstellen. Mit einem Kochlöffel verhindert man, dass sich die Backofentür vollständig schließt. Das ist wichtig, denn die Feuchtigkeit sollte entweichen können, so dass das Bärlauchsalz schneller trocken kann.

    Die Trocknungszeit dauert ungefähr zwei bis drei Stunden. Man sollte in der Zeit das Bärlauchsalz immer wieder mal vermischen, um so den Vorgang etwas zu beschleunigen.

    Jetzt nur noch in passende Gefäße abfüllen. Fertig!

    Baerlauchsalz im Backofen trocknen

    Weitere Tipps für das Bärlauchsalz

    Das Bärlauchsalz kann natürlich auch in der Sonne getrocknen werden. Allerdings dauert es bis zu acht Stunden, ehe das Salz abgefüllt werden kann.

    Natürlich kann man das Bärlauchsalz ganz nach Lust, Laune und Geschmack auch mit sämtlichen anderen Zutaten (z.B. Zwiebeln, Pfeffer, Galantwurzel, Sesam etc.) verfeinern.

    Falls Du noch Fragen hast, kannst Du mich gerne anschreiben!
    Ansonsten alles Liebe für DICH,
    Lill ♥

    4 Replies to “{Rezept} – selbst gemachtes Bärlauchsalz”

    1. Liebe Lill, ja, Kräutersalze sind nicht nur eine wunderbare Möglichkeit Kräuter zu konservieren, damit wir auch über die Erntezeit hinaus, sich daran erfreuen können, aber auch die Tatsache, es eigenhändig gemacht zu haben… ist das nicht toll!
      Und wie du es vormachst, diese Tradition weiter zu leben und durch deinen Post noch andere zu inspirieren.
      Dadurch lebt das Wissen auch durch dich weiter, in einem Netzwerk und geht nie verloren. Oh, ist das schön liebe Lill!
      Alles Liebe und sonnige Zeit! Bei uns im Norden ist heute bitterkalt, deine Grazyna

      1. Liebe Grazyna,
        ich mag Kräutersalz auch sehr, zumal der Fantasie damit keine Grenzen gesetzt sind. Die letzte Woche habe ich zwei weitere Salze gemacht, diesmal jedoch ganz ohne Kräuter. Eventuell werde ich sie beide auf dem Blog zeigen. Je mehr ich mich mit dem Thema Kräuter befasse, desto mehr bekomme ich Lust alles mögliche auszuprobieren.

        Alles erdenklich Liebe und Dir einen zauberhaften Sonntag, Lill

      1. Liebe Cindy,
        das ist lecker *lach*. Und JA, mit sämtlichen Gewürzen und Kräutern kann man wunderbar sehr viele Variationen entstehen lassen. Das eine oder andere Salz werde ich bestimmt noch mal erwähnen.

        Alles Liebe und Dir einen schönen Sonntag, Lill

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Top