Die Natur kennt keine Eile

Die Natur kennt keine Eile – oder ein Gefühl der Entschleunigung

Die Natur kennt keine Eile!

Die Natur macht keine Hektik, weder kennt sie Worte wie Eile oder Stress. Und glücklicherweise nimmt sie auch keinerlei Rücksicht auf unsere große Sehnsucht nach einem Frühlingserwachen. Denn noch ist ganz klar der Winter angesagt und dementsprechend zeigt dieser sich auch immer wieder bei uns in der Region.

Kurzfristig ist wieder ein bisschen vom weißen Winter zu uns zurückgekehrt, doch kaum hat man sich versehen, war alles auch schon wieder vorbei. Aus der wunderschönen Puderzucker-Landschaft wurde sehr schnell wieder eine Welt aus vielen verschiedenen GRAUTÖNEN & ERDFARBEN.

Da die Wiesen & Äcker alle sehr durchfeuchtet waren und es auch nicht wirklich frostig war, hatte der Schnee keine Chance und schmolz innerhalb kurzer Zeit dahin. Überall plätschern hier kleine Rinnsale und das Wasser sucht sich seinen ganz eigenen Weg.

Ein Gefühl der Entschleunigung

Nachdem ich diese Bilder gemacht hatte, stand ich lange mit einer Tasse Kaffee am Fenster in der Küche und blickte verträumt auf diese Puderzucker-Landschaft hinaus. Alles erschien mir so friedlich und still in diesem Augenblick.

Ein wohliges Gefühl von Ruhe sprang durch diese stille Szenerie dort draußen auf mich über und der fiese Meinungsmacher (Kopf) legte in diesem Moment seine Arbeit völlig nieder und wurde auch ganz still. Es überkam mich dabei plötzlich ein so wundervolles Gefühl, gerade so als würde es mich Entschleunigung – ähnlich wie eine Art Meditation.

Die Natur ist für mich immer wieder aufs Neue die große Ruhe gegenüber der Beweglichkeit und all dem selbstgemachten Stress. Die Natur kennt keine Eile!

Wie baust Du Stress ab und entschleunigst dein Leben?
Wünscht Du Dir schon sehnlichst den Frühling herbei?
Welche der vier Jahreszeiten ist dein Favorit?

Alles Liebe,
Lill ♥

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6 Replies to “Die Natur kennt keine Eile – oder ein Gefühl der Entschleunigung”

  1. Schöne Sicht auf den Winter und die Natur! Ich überlege gerade wie ich Stress abbaue, nach einer Weile nachdenken bin ich zu der Ansicht das ich keinen habe und mir auch meist (vielleicht manchmal gedanklich) keinen mache. Wenn ich für mich sein möchte, gibt es aber nichts besseres als ab in die Wanne mit einem guten Krimi. Oh ja, bitte! Frühling! Ganz schnell. Und die 3. Frage lautet eindeutig: Sommer. Ich brauche nur 2 Jahrezeiten, Sommer und Weihnachten^^ 🙂
    Liebe Grüße, Michéle

    1. Liebe Michéle,
      hab Dank für deine Worte zum heutigen Post. Ich persönlich mache mir auch nur wenig Stress und ziehe mich zurück, wenn es mir doch mal etwas zu turbulent wird. Was die Jahreszeiten betrifft, so bin ich eindeutig ein Sommerkind – es kann mir gar nicht warm genug sein :o) Doch grundsätzlich kann ich in jeder Jahreszeit die Schönheiten entdecken und mir das Herz damit erwärmen. Ich meine, gerade bei uns Bloggern ist es sogar leichter, da wir viel mit der Kamera unterwegs sind und dadurch die Welt bunter und wacher sehen.

      Liebe Grüße und Dir einen wunderschönen Tag, Lill ♥

  2. Liebe Lill,
    danke für den schönen Beitrag. Für mich ist die Zeit zwischen den Jahren immer so eine schöne entschleunigte Zeit. Wenn dann noch Schnee liegt, um so besser. Ich freue mich zwar schon sehr auf den Frühling, aber auch der Februar hat was nettes. Stress baue ich ab, indem ich meine Erledigungen so oft wie möglich zu Fuß vornehme. Danach fühle ich mich fast immer gestärkt.

    Hab eine gute Zeit
    es grüßt Dich herzlich
    Monika

    1. Liebe Monika,
      lieben Dank für deine Worte und dein Sein. Ich freue mich mit Dir, dass die Zeit zwischen den Jahren eine schöne entschleunigte Zeit für Dich ist. Deine Erledigungen zu Fuß zu machen, erinnert mich gerade an das folgende Zitat von Haemin Sunim: Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst.

      Viele liebe Grüße, Lill ♥

  3. Liebe Lill,

    ich habe keinen – oder nur ganz selten Stress. Und wenn ist es kein Arbeitsstress, sondern eher emotional, wenn es dann z.B um Weichenstellungen bei den Kindern geht.

    Nein, ich sehne mir nicht den Frühling herbei, eher noch den Winter. Ich liebe es, wenn eine Zeitlang der Schnee alles zudeckt und eine unendliche Ruhe über das Land legt.
    Ich denke, wir brauchen das, die Natur tut es ja auch. Wir müssen in den Rückzug, in die Tiefe, zu den Wurzeln, erst dann können wir im Frühjahr wieder richtig starten.

    Ich bin schon seit jeher mit den Jahreszeiten mitgegangen und liebe das, was gerade ist. Sofern sich die Jahreszeit dann auch deutlich sichtbar macht, was ja beim Winter immer weniger der Fall ist.

    Ich gönne mir viel entschleunigte Zeiten und wenn es nur ein paar Minuten am Tag sind, wo ich mit unseren Katzen spiele, mit der Kamera draußen bin oder in Muße etwas gutes koche.

    Übrigens sind das richtig schöne Bilder.

    Herzliche Grüße
    Veronika

    1. Liebe Veronika,
      auch Dir ganz lieben Dank für deine wundervollen Worte. Ich bin bei all deinen Worten sehr nahe bei Dir und konnte mich immer wieder bei einem Nicken ertappen :o) Ich meine auch, dass der Winter ein Zeit der Ruhe ist , um wieder 'neue Kraft' tanken zu können. Die Natur und all die wildlebenden Tiere da draußen machen es uns sehr schön vor. Und was bei Dir das Spielen mit der Katze ist, so ist es bei mir der Hund – solche Spiel- und Kuschelstunden entschleunigen wunderbar.

      Ganz liebe Grüße, Lill ♥

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